Die meisten von uns haben schon die Erfahrung gemacht, dass die erfolgreiche Suche nach Literatur und Information im Bibliothekskatalog gewisse Erfahrung benötigt. Sehr oft dient deshalb die Suche im WWW als Ausgangspunkt einer Recherche. Damit diese Suche letztlich wieder in die Bibliothek zurück führt, woran uns als Information Professionals unbedingt gelegen sein muss, ist es notwendig, möglichst viele „Links“ zwischen dem WWW und der Bibliothek zu schaffen.
Eine Möglichkeit dieser Verlinkung sieht Xan Arch von der Stanford University im Social Tagging.
Einerseits betreiben Bibliotheken selber Seiten auf del.icio.us oder CiteULike, andererseits binden sie diese Inhalte in ihre Webseiten und Kataloge ein. Ein Beispiel dafür ist die Webseite PennTags, der University of Pennsylvania.
Auf diese Weisen können die Bibliotheken die Online Community einspannen, neue Informationen zu erschliessen, was gerade bei der grauen Literatur, die heute oft online veröffentlicht wird, sehr nützlich ist. Social Tagging Seiten wie CiteULike und Connotea verfolgen schliesslich einen akademischen Ansatz.
Eine weitere für Bibliotheken interessante Webseite ist LibraryThing. Immerhin machen die grösste Gruppe in dieser Comunity, wo jede und jeder seine private Bibliothek verwalten kann die Bibliothekarinnen und Bibliothekare aus. Wichtig sind vor allem Buchrezensionen und Informationen über Neuerscheinungen. In der Bookswapping Liste der Seite, können Bibliotheken gar ihre ausgemusterten Bücher los werden. (vgl Figge/Kropf S9.)
Information Professionals kommen nicht darum herum Web 2.0 Technologien für sich und ihre Institutionen zu nutzen. Der Kundenkontakt wird so verbessert.
Kollektives Vokabular aus Social Tagging Seiten muss in die professionellen Klassifikationen einfliessen. Dies auch weil der Sprachgebrauch der Communities dynamisch ist und auf Trends und Entwicklungen reagiert. (vgl Heller S. 11)
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