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	<title>Kommentare zu: Wikinomics, doch ein kommunistisches Werkzeug?</title>
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	<description>Revolutionäre Formen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit?</description>
	<lastBuildDate>Tue, 13 May 2008 14:41:02 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Rolf Marugg</title>
		<link>http://pedercapeder.wordpress.com/2008/03/30/wikinomics-doch-ein-kommunistisches-werkzeug/#comment-18</link>
		<dc:creator>Rolf Marugg</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 May 2008 14:21:27 +0000</pubDate>
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		<description>Hoi Rea
Dass Wikinomics ein kommunistisches Werkzeug sei, das kommt nicht von mir. Auf Seite 16f. in seinem Buch erläutert Tapscott die &lt;a href=&quot;http://news.bbc.co.uk/1/hi/technology/4155085.stm&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Vorwürfe von Führungskräften wie Bill Gates&lt;/a&gt;, die die freien Güter, die im Web zur Verfügung stehen auf das schärfste verurteilen und die Urheber dieser freien Güter als Kommunisten im neuen Gewand bezeichnen. Die Abgrenzung zum Kommunismus selber besteht darin, dass der Kommunismus dem Individualismus Fesseln anlegt, also dass Gleichmacherei repressiv durchgesetzt wird, und das ist bei einer vielfältigen Online-Community in der Regel nicht der Fall, auch wenn durchaus schon von Fällen berichtet wurde, wo &quot;Abweichler&quot; in der Community geschnitten werden. Aber das ist ja nicht nur ein Phänomen im Kommunismus. Tapscott wehrt sich so gegen eben diese Vorwürfe des Kommunismus von gewissen Wirtschaftsführern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hoi Rea<br />
Dass Wikinomics ein kommunistisches Werkzeug sei, das kommt nicht von mir. Auf Seite 16f. in seinem Buch erläutert Tapscott die <a href="http://news.bbc.co.uk/1/hi/technology/4155085.stm" rel="nofollow">Vorwürfe von Führungskräften wie Bill Gates</a>, die die freien Güter, die im Web zur Verfügung stehen auf das schärfste verurteilen und die Urheber dieser freien Güter als Kommunisten im neuen Gewand bezeichnen. Die Abgrenzung zum Kommunismus selber besteht darin, dass der Kommunismus dem Individualismus Fesseln anlegt, also dass Gleichmacherei repressiv durchgesetzt wird, und das ist bei einer vielfältigen Online-Community in der Regel nicht der Fall, auch wenn durchaus schon von Fällen berichtet wurde, wo &#8222;Abweichler&#8220; in der Community geschnitten werden. Aber das ist ja nicht nur ein Phänomen im Kommunismus. Tapscott wehrt sich so gegen eben diese Vorwürfe des Kommunismus von gewissen Wirtschaftsführern.</p>
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		<title>Von: wenre</title>
		<link>http://pedercapeder.wordpress.com/2008/03/30/wikinomics-doch-ein-kommunistisches-werkzeug/#comment-17</link>
		<dc:creator>wenre</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 May 2008 14:00:27 +0000</pubDate>
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		<description>Obwohl du deinen Blog bereits abgeschlossen hast, muss/will ich mich noch zu deinen Beiträgen äussern. 
Ich werde mich aber  hüten, dir weitere Recherche-Tipps zu geben, du wirst wohl genügend mit deinem Praktikum zu tun haben :)
Was deine Titelwahl bzw. den vermeintlichen Kommunismus des Herrn Craig Nemark anbelangt, kann man nur auf Orwell zurückgreifen: all animals are equal, but some animals are more equal than others. ..
Ich finde aber seine Aussage sowie deine Frage &quot;wikinomics als kommunistisches Werkzeug?&quot; nicht sonderlich verwerflich, da es in der heutigen Zeit schon fast Mode ist mit solchen Schlagwörtern um sich zu werfen, ohne zu reflektieren, welche Dimensionen diese Wörter eigentlich aufspannen. 
Zudem ist der Kommunismus in meinen Augen gar nicht umsetzbar und deshalb die Bezeichnung kommunistisches Werkzeug irgendwie fehlerhaft bzw. nicht bezeichnend. 
Dein Beispiel, das du hier gewählt hast, geht meiner Meinung nach in einer Hand mit der Diskussion wie glaubwürdig Wikipedia ist, was du ja in deinem nächsten Eintrag auch behandelst. Sobald eine &quot;unkontrollierte&quot; Masse am Werk ist, muss man damit rechnen, dass einige Beiträge fehlerhaft oder in irgeneiner Form anstossend sind (siehe Beispiel mit der Killer-suchenden Hausfrau). Dass jedoch der Preis etwas über die Qualität/Seriosität aussagt, finde ich heikel und auch nicht zwingend richtig. 
Craig Newmark reagiert meiner Meinung nach richtig auf die Probleme des Missbrauchs. Zweifelhafte Geschäfte werden so oder so vollzogen und durch die Möglichkeit der freiwilligen Meldung entsteht eine gewisse soziale Kontrolle. Man kann den Betreibern nicht vorwerfen, dass sich der Mensch wie ein Mensch verhaltet..so hat die Polizei ein weiteres Feld, das sie durchforsten können..könnte als durchaus auch positive Effekte haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl du deinen Blog bereits abgeschlossen hast, muss/will ich mich noch zu deinen Beiträgen äussern.<br />
Ich werde mich aber  hüten, dir weitere Recherche-Tipps zu geben, du wirst wohl genügend mit deinem Praktikum zu tun haben <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Was deine Titelwahl bzw. den vermeintlichen Kommunismus des Herrn Craig Nemark anbelangt, kann man nur auf Orwell zurückgreifen: all animals are equal, but some animals are more equal than others. ..<br />
Ich finde aber seine Aussage sowie deine Frage &#8222;wikinomics als kommunistisches Werkzeug?&#8220; nicht sonderlich verwerflich, da es in der heutigen Zeit schon fast Mode ist mit solchen Schlagwörtern um sich zu werfen, ohne zu reflektieren, welche Dimensionen diese Wörter eigentlich aufspannen.<br />
Zudem ist der Kommunismus in meinen Augen gar nicht umsetzbar und deshalb die Bezeichnung kommunistisches Werkzeug irgendwie fehlerhaft bzw. nicht bezeichnend.<br />
Dein Beispiel, das du hier gewählt hast, geht meiner Meinung nach in einer Hand mit der Diskussion wie glaubwürdig Wikipedia ist, was du ja in deinem nächsten Eintrag auch behandelst. Sobald eine &#8222;unkontrollierte&#8220; Masse am Werk ist, muss man damit rechnen, dass einige Beiträge fehlerhaft oder in irgeneiner Form anstossend sind (siehe Beispiel mit der Killer-suchenden Hausfrau). Dass jedoch der Preis etwas über die Qualität/Seriosität aussagt, finde ich heikel und auch nicht zwingend richtig.<br />
Craig Newmark reagiert meiner Meinung nach richtig auf die Probleme des Missbrauchs. Zweifelhafte Geschäfte werden so oder so vollzogen und durch die Möglichkeit der freiwilligen Meldung entsteht eine gewisse soziale Kontrolle. Man kann den Betreibern nicht vorwerfen, dass sich der Mensch wie ein Mensch verhaltet..so hat die Polizei ein weiteres Feld, das sie durchforsten können..könnte als durchaus auch positive Effekte haben.</p>
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